20.08.2017

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BSE kennt jeder – aber kennen Sie TSE und FSE?

BSE wird auch Rinderwahnsinn genannt, die Abkürzung bedeutet „bovine spongiforme Enzelphalopathie“ – zu deutsch „rindliche“ schwammförmige Hirnerkrankung. Das Gehirn der kranken Rinder gleicht zum Schluss einem Schwamm, die Kühe können nicht mehr gerade gehen und halten den Rücken ganz krumm.

Die Krankheit BSE ist seit 1986 bekannt und immer noch wenig erforscht. Bis heute sind vor allem in Südengland mindestens 165 000 Rinder daran gestorben. Vermutlich ist die Krankheit dadurch entstanden, daß Kühe mit Fleischabfällen gemästet wurden, eine unnatürliche Unsitte, die biologische Landwirte schon immer streng abgelehnt haben.
Meine Empfehlung: Essen Sie niemals Hirn – darin kann der Erreger konzentriert sein!! Deutsches Rinderfleisch kann man im Prinzip zwar essen, aber aus vielerlei Gründen sollte es nicht zu viel sein. Am besten fahren Sie immer noch mit Demeter – Biofleisch. Geflügel ist nicht grundsätzlich gesünder als Rindfleisch, allerdings überträgt es vermutlich kein BSE. Überwiegend vegetarisch zu leben ist die sicherste Vorbeugung. Die naturheilkundliche Therapie von BSE beim Menschen würde unter anderem in Neuraltherapie, Ozon und Fußreflexzonenmassage bestehen. Die Erfolgschancen dürften nicht schlecht sein, während es bisher keine schulmedizinische Therapie gibt.
Schon 1957 haben deutsche Forscher auf Papua – Neuguinea eine ähnliche Erkrankung („Kuru) beim Menschen entdeckt.
Die dortigen Kannibalen sind an zu großem Konsum von Menschenfleisch erkrankt – Rindfleisch ist wohl doch gesünder als Menschenfleisch. Kuru, BSE und eine Reihe ähnlicher Erkrankungen werden zusammenfassend mit TSE bezeichnet – T steht für transmissible = übertragbar.
Für die Haustierbesitzer wichtig ist FSE: die „feline spongioforme Enzephalopathie befällt Katzen! Die Erkrankung ist erfreulich selten. Sie ist seit 1990 bekannt, bis heute (Stand 2001) sind in England 76 Katzen daran gestorben, außerdem leider auch 4 Geparden, 3 Pumas und ein Tiger. Außer in England sind in Lichtenstein und Norwegen je 1 Fall aufgetreten. Die Ursache war vermutlich BSE-verseuchtes Rindfleisch als Futter.
Die großen Tierfutterhersteller versichern aber, daß sie seit 1990 kein britisches Rindfleisch mehr verwenden, so daß es extrem unwahrscheinlich ist, daß deutsche Hauskatzen inzwischen noch an FSE erkranken können. Bis heute (2001) ist in Deutschland kein einziger FSE-Fall bekannt geworden. Und erfreulicherweise gibt es keine entsprechenden Erkrankungen bei Hunden.
Übrigens: Haustiere sollten sich (genauso wie Menschen) viel bewegen und nicht zu viel fressen.



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