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Vorwort zu „Impfen - Ja oder Nein“ von Dr. Roman Machens

Dr. Rüdiger Dahlke hat dankenswerterweise ein Vorwort zu meinem Impfbuch geschrieben, das wir hier in Auszügen wiedergeben. "Impfen - Ja oder Nein" erschien 2015 im CBX-Verlag.



In einer Zeit neuerlich erhitzter Debatte ums Impfen liefert dieses Buch eines die ideale Basis, sich des Themas in gebotener Tiefe anzunehmen. Die Fronten sind inzwischen – angesichts zunehmender Masernfälle - überflüssiger Weise und zum Schaden der Patienten verhärtet, was dieses Buch wieder in Ordnung bringen könnte.
Persönlich bin ich weder Impfbefürworter noch grundsätzlicher -gegner, sondern entschiedener Kritiker der heute herrschenden Praxis. Hahnemann, Zeitgenosse von Edward Jenner, des Erfinders des Impfens, hat sich anfangs viel von dessen Pockenschutzimpfung versprochen, wie er im Organon schreibt. Aber diese Erwartungen sind bei seinen Anhängern und auch bei mir durch die inzwischen übliche massenhafte Impfpraxis weitgehend enttäuscht worden. Trotzdem würde ich bei einem Mädchen vor der Pubertät den Rötel-Titer bestimmen lassen, um festzustellen, ob es schon Kontakt mit dem entsprechenden Erreger hatte. Meist ist das der Fall, und dann besteht kein Impfbedarf. Wenn aber nicht, würde ich wegen der Gefahr von Mißbildungen während einer Schwangerschaft nicht vom Impfen abraten.
Letzteres mache ich sowieso nie, weil man sich in den Augen etwa der österreichischen Ärzteschaft, damit schon strafbar macht. Ich sage stattdessen: „ich muß Ihnen zum Impfen raten, habe das aber bei mir selbst und meiner Tochter aus folgenden Gründen nicht getan…“ Diese Gründe haben schon viele Patienten eines Besseren belehrt. Und das meine ich wörtlich, es gibt viel Besseres als die heutige Impfpraxis mit ihren Mehrfach-Impfungen usw. Diese Beratungs-Methode erlaubt, seinem Gewissen treu zu bleiben, ohne sich der Standesgerichtsbarkeit einer massiv unter den Einfluß der Pharma- und Impfindustrie geratenen Medizin auszusetzen. Andererseits kann dabei auch Offenheit für die potentiellen Möglichkeiten einer verantwortlichen Impfpraxis erhalten bleiben.
Impfungen gehören zum Routineangebot der Schulmedizin. Sie sind der einzige Punkt, wo diese dem Anspruch an Vorbeugung nahe zu kommen scheint. Ansonsten herrscht geradezu verzweifelte Flucht in Früherkennungs-Maßnahmen, die zwar besser als Späterkennung, mit echter Vorbeugung aber nicht das Geringste zu tun haben. Daß Frauen wie Angelina Jolie bereits gesunde Brüste, Eierstöcke und Gebärmütter entfernt werden, in der Hoffnung, dem Schicksal so ein Schnippchen zu schlagen, kann ich nur als hilflose Verzweiflungsaktion begreifen. Nach dieser „Logik“ könnte man alles entfernen, bis nur noch ein Gehirn in Nährlösung übrig bleibt mit wahrscheinlich großer Angst vor Gehirntumoren. Diese verstümmelnde Praxis, die sich bisher auch nur gegen weibliche Organe richtet, ist offensichtlich nicht zu Ende gedacht. Die auf Kenntnis der Archetypen beruhende Integrale Medizin von "Krankheit als Symbol" wäre die Alternative, die zwar spät, aber immerhin doch noch Eingang ins Fortbildungssystem der deutschen Ärztekammer gefunden hat.
Für die normale überwiegend pharmabasierte Schulmedizin aber bleibt praktisch nur die Impfung, um wenigstens eine Illusion von Vorbeugung zu erhalten. Daher kommt wohl auch die oft verblüffende Irrationalität bei ihrer Verteidigung.
Impfungen werden längst massenhaft eingesetzt, um Krankheiten zu verhindern, wobei Nebenwirkungen nur unzulänglich verfolgt und Impfschäden weitgehend negiert werden. Die kleine DDR hat – frei vom Einfluss der Impfindustrie - insgesamt weit mehr Impfschäden anerkannt als die große BRD. Da die Pharmaindustrie mit allen Mitteln für ihre Produkte kämpft, ist in den modernen Industriestaaten nicht mal mehr eine ausgewogene Diskussion möglich. Verlässliche Studien, die den ansonsten üblichen Ansprüchen der Schulmedizin entsprechen, fehlen.
Insofern ist weder die These, Impfungen seien schädlich noch die Antithese,
sie seien weitgehend harmlos, eindeutig beweisbar. Die Wirksamkeit von Impfungen wird durch Zulassungsstudien mit ungenügendem Forschungsdesign geprüft, die obendrein von der Impfindustrie gesponsert werden. Allein schon diese Ausgangslage sollte reichen, eine grundsätzlich impfkritische Stellung zu beziehen. Kommerziell orientierte Interessenvertretung ist heute überall in der modernen Medizin üblich, wie der konservative Ministerpräsident Bayerns Horst Seehofer in seiner Zeit als Gesundheitsminister resignierend erkannte.
Diese Umstände haben das Vertrauen breiter Bevölkerungskreise in Pharmaindustrie und Schulmedizin schwer beschädigt. Solange Statistiken manipuliert und Nebenwirkungsfälle konsequent unterschlagen werden, kann von Transparenz keine Rede sein und die impfkritische Haltung wird zur einzig angemessenen für verantwortungsvolle Ärzte.
Im wahrsten Sinne des Wortes aus der Luft gegriffene „Epidemien“ wie Vogel- und Schweinegrippe haben dem Ansehen von Schulmedizin, Pharma-Industrie, aber auch Politik und Mainstream-Journalismus zusätzlich Glaubwürdigkeit gekostet. Daß die WHO flugs die Definition der Pandemie den Bedürfnissen der Pharmaindustrie anpasste, hat auch ihr Ansehen beschädigt. Ganze Klinikbelegschaften haben die „von oben“ geforderte Impfung gegen Schweinegrippe verweigert und ihr Recht auf Selbstbestimmung genutzt.
Eine große Gefahr dieser Entwicklung liegt darin, daß bei einer zukünftigen wirklichen Bedrohung wie es etwa die Spanische Grippe war, große Teile der Bevölkerung das Vertrauen so weitgehend verloren haben könnten, daß sie sich allem verweigern.
Wie kam es überhaupt zur Bündelung der Interessen so verschiedenen Instanzen wie Pharmaindustrie, Schulmedizin, Politik und Journalismus wie wir sie bei Vogel- und Schweinegrippe demonstriert bekamen? Wie Mediziner von der Pharma beeinflusst werden, weiß praktisch jeder im Medizin-System, den Rest erklären die offiziellen Zahlen der Oxfam. Demnach haben im Jahr 2014 Investitionen im Bereich von Pharma-Industrie und medizinischer Gerätehersteller eine Rendite von 47 % erbracht. Diese Industrie ist folglich enorm reich und konnte sich deshalb Investitionen in Lobby-Arbeit von über 500 Millionen Dollar leisten. Zusammen mit den ebenfalls über 500 Lobbyismus-Millionen aus der Finanzbranche standen aus nur zwei Bereichen weit über eine Milliarde US-Dollar zur Verfügung, um willige Empfänger in Politik, Journalismus und Wissenschaft für Industriepolitik gefügig zu machen.
Dieser Missstand hält die Impf-Situation so undurchschaubar und wenig übersichtlich. Gegner werden das Fehlen objektiver Studien beklagen, Befürworter auf pharma-gesponserte Studien verweisen. Eines der Verdienste des Autors Dr. Machens ist es, dieses Dilemma offen zu legen.
Das Buch zeichnet sich durch das heute seltene Bemühen aus, beiden Seiten in der Impf-Diskussion gerecht zu werden. Was ich in Talkshows und im Internet erlebe, ist das pure Gegenteil. Emotionalisiert gehen beide Lager aufeinander los. Differenzierte Stellungnahmen sind kaum möglich, etwa die Problematik der kindliche Immunsysteme oft überfordernden Mehrfachimpfungen und die derzeit gefährliche Qualität der Impfstoffe zu diskutieren.
Viele Impfanhänger explodieren schon bei geringster Kritik und reagieren mit Entgegnungen deutlich unter der Gürtellinie wie etwa der Behauptung, durch Impfverzicht die Gesundheit aller absichtlich zu gefährden. Also falls die Impfung nützt, was wissenschaftlich eben leider nicht mit angemessenen Studien gesichert ist, müssten doch zumindest die Geimpften sicher sein. Aber das ist eben gar nicht der Fall, sie werden ähnlich befallen wie Nichtgeimpfte. An den letzten Pocken-Ausbrüchen im Nachkriegs-Deutschland sind mehr Geimpfte als Ungeimpfte gestorben.

Rüdiger Dahlke, Mai 2015



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