28.06.2017

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Warum wird dieses Medikament nicht mehr auf Kassenrezept verschrieben?

Diese Frage wurde in den letzten Jahren immer häufiger gestellt. Da die gesamten Bestimmungen zu diesem Themam so unübersichtlich sind, daß keiner sie ganz genau versteht, gibt es hierbei immer wieder Mißverständnisse und auch gezielte Fehlinformationen.

1. "Aber meine Bekannte bekommt dieses Mittel von Dr. Sowieso verschrieben."
Es gibt halt noch Ärzte, die nicht so intensiv von den Kassen geprüft werden, oder die die Bestimmungen nicht so genau kennen. Aber selbstverständlich habe ich persönlich das allergrößte Interesse daran, daß Sie zufrieden aus der Praxis gehen und möchte Ihnen - wo immer es mir möglich ist - jede unnötige finanzielle Belastung ersparen.
2. Großzügige und teure Verordnung ist für viele Leute immer noch ein Gesichtspunkt, nach dem sie ihre Ärzte aussuchen. Ich persönlich verordne alles, was ich für richtig halte - nichts Überflüssiges. Laut Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung im Auftrag der Kassenverbände habe ich im Jahr 1998 für fast 15000 € zuviel verordnet. Das "Zuviel" betrifft natürlich die pflanzlichen Medikamente, die bei mir mindestens 90% aller Verordnungen ausmachen. Diese dreißigtausend(!) DM wären von meinem Kassenhonorar abgezogen worden, wenn
ich nicht sparsamer verordnet hätte! Ich bin einer von 2000 bayerischen Ärzten, die es diesmal getroffen hat. Sie können sich sicher vorstellen wie schwer es für mich ist, ein Jahr lang mitzurechnen, wieviel ich noch verordnen "darf". Ich schaffe dies nur so einigermaßen, wenn ich wirklich ganz exakt alle die wirren und bürokratischen Regeln einhalte, die es dazu so gibt.
3. Wenn irgendein Mitarbeiter Ihrer gesetzlichen Krankenkasse Ihnen sagt: "Dieses Medikament darf Ihnen verschrieben werden", dann bitten Sie ihn sofort, Ihnen Folgendes schriftlich zu geben: "Hiermit bestätigen wir Ihnen, daß wir gegen Ihren Hausarzt Dr. Machens für die Verordnung dieses Medikaments weder einen Regreßanspruch stellen noch ihn wegen Überschreitung der Richtgröße zur Kasse bitten werden." Diese schriftliche Bestätigung werden Sie wohl nie bekommen (ist zumindest in 15 Praxisjahren noch nicht passiert. Das ist der Beweis, daß die mündliche Äußerung des Kassenmitarbeiters doch nicht ganz ernst zu nehmen war...



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